Allegro FPGA System Planner Option

Das Pin-Assignment von FPGAs ist eine nicht einfache Aufgabe. Der FPGA-Designer beginnt mit der Programmierung des FPGAs meist viel früher als der Stromlaufplan oder das Layout entworfen wird. Die FPGA-Programmiersoftware verfügt über keine Kenntnis des späteren Layouts, also werden die frei programmierbaren Pins wahllos vergeben. Wenn später ein Pin-Tausch vom Layouter angefragt wird, damit das Routing vereinfacht wird, ist es meist zu spät und der FPGA-Designer will seinen fast fertigen Code nicht mehr anfassen. Die Allegro FPGA System Planner Option bietet einen Ausweg aus diesem Dilemma.

 

Bevor noch die erste Zeile Code programmiert wird, können sich 3 Experten (FPGA, Stromlaufplan und Layout) an einen Tisch setzen und das Layout grob vorplanen. Da auf der Zeichenfläche die physikalischen Abmessungen der FPGAs angezeigt werden, kann ein Placement des FPGAs und der angeschlossenen großen Bauteilen durchgeführt werden. Durch einfache Zuweisung von Schnittstellen (z.B. DDR2, PCI Express) können sehr viele Signale vergeben werden und eine Teilnetzliste erstellt werden.

Im Allegro FPGA System Planner sind für jedes FPGA Modelle hinterlegt, wie die interne Pinbeschaltung ist und welche Eigenschaften jeder Pin hat. Mit diesen Informationen kann jetzt eine Optimierungs-Synthese der Pinbelegung so durchgeführt werden, dass es zu möglichst wenig Kreuzungen der Netzlistenverbindungen kommt. Wenn jetzt der FPGA-Programmierer diese sinnvolle Pinbelegung verwendet, ist dies ein enormer Vorteil, der zu einfacheren Designs und ggf. zu weniger Lagen im PCB-Lagenaufbau führt. Als zusätzlichen Nutzen erhält der Stromlaufplan-Entwickler einen Stromlaufplan im OrCAD/Allegro-Format (inkl. Schaltplansymbolen) und der Layouter ein Placement (.brd) mit den Footprints und Luftlinien (rats).

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