Nextra Multi Design

Das NEXTRA Multi Design Modul ermöglicht die Erstellung von Baugruppenkonstruktionen, die aus mehreren individuellen NEXTRA Leiterplattenkonstruktionen bestehen. Die Funktionalität erlaubt die Bearbeitung der einzelnen Leiterplattenkonstruktionen im Kontext der Baugruppenkonstruktion.

Nextra Multi Design

Das NEXTRA Multi Design Modul kommt dort zum Einsatz, wo mehrere Leiterplattenkonstruktionen in einer Gesamtkonstruktion zusammengebracht werden müssen. Typische Anwendungsfälle sind Hauptplatinen einer Computereinheit und Erweiterungskarten die in Erweiterungsslots gesteckt werden. Für die Gesamtkonstruktion ist es dann interessant, festzustellen, ob es zu Kollisionen zwischen Komponenten der Hauptplatine und Komponenten der Erweiterungskarte kommt.

Als Hersteller einer Erweiterungskarte kann unter Umständen kein Einfluss auf die Konstruktion und das Layout der Hauptplatine genommen werden, es ist aber sicherzustellen, dass die Erweiterungskarte den mechanischen Anforderungen der Hauptplatinenherstellers genügt. Während das NEXTRA Multi Board Modul das Layout einer elektronischen Schaltung auf mehreren Schaltungsträger ermöglicht, erlaubt das Multi Design Modul die virtuelle Montage und das Layout individuell kontionstruierter NEXTRA Layouts, die aus beliebigen 2D Layoutsystemen stammen können. Dabei bleibt die individuelle NEXTRA Konstruktion erhalten und kann auch unabhängig von der Platinenbaugruppe bearbeitet werden. Die Assoziation zu der Baustruktion gruppe bleibt dabei erhalten.

Vorteile

Bisherige Methoden nutzen die Übertragung einzelner Layouts in 3D Mechanik CAD-Systeme und die Baugruppenbildung in diesen Systemen. Eine effiziente Layoutbearbeitung ist mit diesemVerfahren nicht zu erreichen. Mit dem NEXTRA Multi Design Modul lässt sich erstmals die volle Layoutfunktionalität von Leiterplattenlayoutsystemen im Kontext einer Baugruppe von Leiterplatten nutzen. Bei der parallelen Konstruktion bzw. dem parallelen Layout von Leiterplatten kann bereits im frühen Entwicklungsstadium Einfluss auf die beteiligten Konstruktionen und Layouts genommen werden ohne Prototypen der Produkte erstellen zu müssen. Einsteckkarten lassen sich damit so entwickeln, dass keine Kollisionen zwischen Komponenten der einen mit der anderen Baugruppe auftreten. Sollten im ersten Entwurf Überschneidungsprobleme auftreten, lassen sich diese direkt in der Baugruppe lösen, ohne das Werkzeug verlassen oder auf das individuelle Layout zurückgreifen zu müssen. Die dauerhafte Assoziation der Leiterplatten zu der Baugruppe macht ein inkrementelles Arbeiten effizient möglich.

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